Wörtlich übersetzte Suchbegriffe sind oft Wörter, die niemand eintippt. Im Deutschen kommt hinzu, dass Begriffe zusammengeschrieben werden: „Laufschuhe Damen“ und „Damenlaufschuhe“ sind zwei unterschiedliche Suchen. Auch zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Unterschiede, etwa Brötchen, Semmel und Weggli.
Hier eine einfache Methode, um die Begriffe zu finden, die deine Kunden wirklich nutzen, und sie sauber in die Website einzubauen.
Recherchiere Suchbegriffe in der echten Sprache deiner Kunden statt per Übersetzung: Sammle ihre Formulierungen, prüfe sie in Google-Vorschlägen und kostenlosen Tools und setze sie in Titel, URL und Text ein, ohne sie künstlich zu wiederholen.
Mit der Sprache der Kunden beginnen
Lies E-Mails, Chatnachrichten, Bewertungen und Fragen aus dem Verkaufsgespräch. Notiere die genauen Wörter, auch Umgangssprache und Tippfehler.
Schreibe zu jedem Produkt drei Formulierungen auf: den Fachbegriff, den Alltagsbegriff und die Frage, die ein Einsteiger stellt.
Nachfrage mit Tools prüfen
Die automatische Vervollständigung von Google und der Bereich „Ähnliche Fragen“ zeigen, was tatsächlich gesucht wird. Google Trends vergleicht zwei Schreibweisen, und die Search Console zeigt nach dem Start, über welche Suchanfragen schon Besucher kommen.
Der Keyword-Planer von Google Ads liefert grobe Größenordnungen, die Zugangsbedingungen ändern sich, prüfe sie aktuell. Nutze Suchvolumen zum Vergleichen, nicht als exakte Zahl.
- Stelle im Tool Land und Sprache korrekt ein.
- Bevorzuge längere Suchphrasen: präziser und weniger umkämpft.
- Prüfe die Ergebnisseite: Sie verrät die Suchabsicht.
- Teste Zusammen- und Getrenntschreibung als eigene Begriffe.
Begriffe in die Seite einbauen
Ein Hauptbegriff pro Seite, in Title, H1, URL, Einleitung und natürlich im Text. Synonyme und Varianten ergänzen das.
Bei Uttra kannst du etwa sagen: „Schreibe die Startseite so um, dass sie für „Elektrofahrrad mieten in München“ gefunden wird.“ Danach liest du den Text gegen, damit er natürlich bleibt.
Je Land anpassen
Wenn du Deutschland, Österreich und die Schweiz bedienst, lohnen sich eigene Seiten mit lokalen Begriffen, Preisen und Währungen (Euro, Schweizer Franken). Kennzeichne Sprache und Region mit hreflang.