Eine neue Website verführt dazu, alle Tools zu installieren und täglich Diagramme anzustarren. Bei wenigen Dutzend Besuchern ist das meiste Rauschen. Hilfreich ist eine kurze Liste von Fragen, die du wöchentlich prüfst.
Dieser Ratgeber zeigt, was du verfolgen solltest, wie du es an einem Nachmittag einrichtest und wie du die Privatsphäre deiner Besucher respektierst.
Miss zuerst vier Dinge: woher Besucher kommen, welche Seiten sie lesen, ob sie deine Hauptaktion ausführen und über welche Suchanfragen sie kommen. Der Rest kann warten.
Zuerst ein Hauptziel festlegen
Jede Website hat eine Aktion, die zählt: eine Terminanfrage, ein WhatsApp-Klick, ein Kauf, eine Anmeldung. Schreibe sie auf, bevor du ein Tool öffnest, denn ein Ziel macht aus rohen Besuchen eine brauchbare Antwort.
Eine Praxis zählt Anrufe und Terminformulare, ein Shop abgeschlossene Bestellungen, ein Portfolio Kontaktnachrichten.
Die vier Zahlen, die sich lohnen
Prüfe sie einmal pro Woche, immer am selben Tag:
- Traffic-Quellen: Suche, Social Media, direkt, Verweise. Sie zeigen, wo sich dein Aufwand lohnt.
- Meistbesuchte Seiten: was Menschen wirklich lesen.
- Zielerreichungen und Rate: Abschlüsse geteilt durch Besuche.
- Geräteverteilung: Ein Großteil der Besuche kommt vom Smartphone, also ist die mobile Ansicht deine eigentliche Seite.
Einrichtung in drei Schritten
Wähle zuerst ein Analyse-Tool. Google Analytics ist verbreitet, datenschutzfreundliche Tools wie Plausible sind schlichter und verringern den Aufwand bei der Einwilligung. Bestätige danach deine Seite in der Search Console, um Suchanfragen und Indexierungsprobleme zu sehen. Definiere schließlich dein Hauptziel als Ereignis, etwa den Klick auf den Kontakt-Button.
Mit Uttra schreibst du im Chat: Füge den Analytics-Code auf allen Seiten ein und erfasse Klicks auf den Button Termin buchen als Ereignis. Dann veröffentlichen und das Ereignis selbst testen.
Einwilligung beachten, Ergebnisse gelassen lesen
Nutzt du Cookies oder ähnliche Technologien für das Tracking, brauchst du in der Regel die Einwilligung der Besucher über ein Cookie-Banner, das Ablehnen genauso leicht macht wie Zustimmen, und eine passende Datenschutzerklärung. Tools ohne Cookies verringern diesen Aufwand, ersetzen aber nicht die rechtliche Prüfung.
Warte zwei bis vier Wochen, bevor du Schlüsse ziehst, und vergleiche Gleiches mit Gleichem, etwa diese Woche mit derselben Woche im Vormonat. Black Friday und Weihnachten verzerren die Zahlen drumherum.