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Zahlung und Rechnungen6 Min. Lesezeit

Wie verkaufe ich in meinem Shop in mehreren Währungen?

Preise in Euro, Franken und Dollar anzeigen, feste Preise oder Umrechnung wählen und Wechselkursrisiko im Griff behalten.

Ein Kunde in der Schweiz, der nur Eurobeträge sieht, muss rechnen, und viele springen ab. Preise in vertrauter Währung sind eine der günstigsten Methoden, einen Shop lokal wirken zu lassen.

Jede weitere Währung bedeutet aber Einrichtung und Wechselkursrisiko. Füge sie schrittweise hinzu.

Wähle eine Basiswährung, ergänze die ein bis zwei, die deine Kunden wirklich nutzen, entscheide zwischen festen Preisen pro Währung und automatischer Umrechnung und zeige die Endwährung immer vor der Zahlung.

Von den tatsächlichen Kunden ausgehen

Schau vor jeder Ergänzung, woher deine Bestellungen kommen. Für DACH reichen meist Euro und Schweizer Franken, dazu eventuell US-Dollar. Zehn Währungen für zehn Kunden sind Ballast, kein Wachstum.

  • Basiswährung: die deines Kontos und deiner Kosten.
  • Zweite Währung: der Markt mit den meisten Bestellungen außerhalb deines Landes.
  • US-Dollar für alle anderen.

Feste Preise oder automatische Umrechnung

Bei automatischer Umrechnung pflegst du eine Preisliste, der Kurs erledigt den Rest. Das ist einfach, doch der angezeigte Preis schwankt und ergibt krumme Beträge wie 18,43 CHF.

Bei festen Preisen legst du 19 Euro, 19 CHF und 21 Dollar selbst fest. Das wirkt sauberer und gibt dir Kontrolle über die Marge, verlangt aber gelegentliche Pflege. Ein üblicher Mittelweg: automatisch umrechnen und auf schöne Beträge runden.

Kann dein Zahlungsanbieter die Währung abwickeln?

Eine Währung anzuzeigen heißt nicht, sie einzuziehen. Prüfe bei Stripe, PayPal oder Klarna, welche Währungen für Kartenzahlungen unterstützt werden und in welcher Währung du ausgezahlt wirst. Zahlt der Kunde in CHF und du erhältst Euro, wird irgendwo umgerechnet, auf deine oder seine Kosten. Aktuelle Kurse und Gebühren stehen in den Bedingungen des Anbieters.

Gib an, ob die Preise inklusive MwSt sind, und zeige Versandkosten in derselben Währung. Die Summe im Checkout muss der Erwartung entsprechen, Überraschungen verursachen mehr Warenkorbabbrüche als jeder Preis. Für Lieferungen in die Schweiz gelten Zoll- und Steuerregeln, die du vorab klären solltest.

Mit Uttra einrichten

Beschreibe es im Chat: „Füge im Header einen Währungswechsler für EUR, CHF und USD hinzu, merke die Auswahl und zeige die Währung neben jedem Preis.“ Teste es in der Vorschau in Handygröße, dann veröffentlichen.

Häufige Fragen

Als Voreinstellung hilfreich, aber der Kunde sollte sie immer ändern können. Urlauber oder VPN-Nutzer werden sonst falsch erkannt.

Das hängt von Anbieter und Einstellungen ab. Lies die aktuellen Bedingungen und kalkuliere bei automatischer Umrechnung einen kleinen Puffer ein.

Nein. Ein Shop mit Währungswechsler reicht meist. Getrennte Shops lohnen sich nur, wenn Sortiment oder Rechtsbedingungen stark abweichen.

Probier es an deinem Projekt

Beschreibe in eigenen Worten, was du willst, und sieh zu, wie deine Website oder dein System entsteht — dann ändere es im Chat.

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