Eine Jobbörse bringt Arbeitgeber mit Bewerbern zusammen. Allgemeine Portale sind überlaufen, deshalb gewinnt die Nische: eine Stadt, eine Branche oder eine Arbeitsform, etwa Gastronomie, Pflege oder Remote-Design.
Die Software ist der einfache Teil. Eine Jobbörse funktioniert nur mit echten Stellen ab Tag eins, also plane das Befüllen, bevor du sie bekannt machst.
Wähle eine Nische, bitte Uttra um Stellenanzeigen mit Suche und Filtern, einen Bewerbungsablauf und einen Arbeitgeberbereich, trage die ersten 20 Stellen selbst ein und veröffentliche auf deiner Domain.
Nische und Modell wählen
Entscheide, wer inseriert und wer zahlt, bevor du gestaltest.
- Nische: eine Region und ein Fachgebiet schlagen „alle Jobs überall“.
- Einnahmen: Arbeitgeber zahlen pro Anzeige oder für Hervorhebung, oder das Portal bleibt kostenlos und du verkaufst Newsletter-Sponsoring.
- Bewerbung: per Formular mit Lebenslauf-Upload oder Weiterleitung auf die Seite des Arbeitgebers.
Schreibe den Prompt
Beschreibe die drei Gruppen: Besucher, Bewerber, Arbeitgeber.
- „Baue eine Jobbörse für Gastronomie- und Hotelstellen in München. Startseite mit Stichwortsuche und Filtern für Ort, Anstellungsart (Vollzeit, Teilzeit, Minijob) und Gehaltsspanne. Detailseite mit Button Jetzt bewerben, der ein Formular mit Name, E-Mail, Telefon und Lebenslauf-Upload öffnet. Arbeitgeberbereich: Registrierung, Stelle veröffentlichen, bearbeiten, schließen und Bewerber ansehen. Admin-Seite, auf der ich neue Anzeigen freigebe. Zeige das Veröffentlichungsdatum. Mobile-first, Deutsch und Englisch.“
Den ganzen Ablauf prüfen
Veröffentliche in der Vorschau eine Stelle als Arbeitgeber, gib sie als Admin frei, finde sie mit den Filtern und bewirb dich als Bewerber. Prüfe, dass der Arbeitgeber die Bewerbung sieht. Teste am Handy, denn die meisten suchen von dort.
Verfeinere per Chat: „Füge ein Remote-Label hinzu“, „Zeige das Gehalt als Spanne“, „Lasse Anzeigen nach 30 Tagen auslaufen“.
Fairness und Recht
Stellenanzeigen dürfen nicht diskriminieren; das AGG verlangt etwa geschlechtsneutrale Formulierungen („m/w/d“) und verbietet Benachteiligung wegen Alter, Herkunft oder Religion. Weise Arbeitgeber darauf hin und biete neutrale Formulierungsfelder. Erhebe von Bewerbern nur nötige Daten, erkläre die Verwendung nach DSGVO und ermögliche Löschung.
Das ist eine allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung; prüfe die Regeln für deinen Markt.
Veröffentlichen und füllen
Veröffentliche auf deiner Domain und trage die ersten 20 echten Stellen ein, indem du Arbeitgeber direkt ansprichst. Biete die ersten Anzeigen gratis gegen Feedback an.
Später: E-Mail-Benachrichtigungen für gespeicherte Suchen, Firmenprofile und ein kleiner Blog mit Bewerbungstipps, der zusätzlich Suchverkehr bringt.