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Technisch7 Min. Lesezeit

Wie schreibe ich eine Datenschutzerklärung und erfülle die DSGVO?

Was in die Datenschutzerklärung gehört, wann Cookie-Banner nötig sind und was der Impressum-Pflicht entspricht. Allgemeine Info, keine Rechtsberatung.

Sobald deine Website ein Kontaktformular, Statistik, einen Newsletter oder eine Kasse hat, verarbeitest du personenbezogene Daten. Die meisten modernen Gesetze erwarten dann, dass du klar sagst, was damit geschieht. Eine kopierte Erklärung, die nicht zu dem passt, was deine Seite tut, kann schlimmer sein als gar keine.

Das sind allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung. Für den endgültigen Text, besonders bei Shops, Gesundheit, Finanzen oder Kindern, frag eine qualifizierte Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt. Die folgenden Gesetze sind eine Landkarte, kein Urteil.

Eine Datenschutzerklärung muss ehrlich sagen, welche personenbezogenen Daten du erhebst, wozu, wer sie erhält, wie lange du sie speicherst und wie Betroffene ihre Rechte ausüben. Richte sie an deiner tatsächlichen Praxis und am Recht der Länder aus, in denen deine Besucher leben.

Was jede Erklärung enthalten muss

In jedem Land kehren dieselben Bausteine wieder:

  • Wer du bist und wie man dich in Datenschutzfragen erreicht.
  • Welche Daten du erhebst: Formulare, Zahlungen, Cookies, Statistik, Protokolle.
  • Wozu du sie nutzt und auf welcher Rechtsgrundlage, etwa Einwilligung oder Vertrag.
  • Wer sie erhält: Zahlungsdienstleister, E-Mail-Werkzeuge, Hosting, Analyseanbieter.
  • Wie lange du sie speicherst, wo sie liegen und wie Betroffene Auskunft, Berichtigung oder Löschung verlangen können.

Deutschland und die EU: DSGVO, TTDSG und Impressum

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt für jede Verarbeitung eine Rechtsgrundlage, transparente Information, Betroffenenrechte wie Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit sowie angemessene Sicherheit. In Deutschland ergänzt das Bundesdatenschutzgesetz die Regeln, und die Datenschutzbehörden der Länder beaufsichtigen sie.

Hinzu kommt das Impressum: Geschäftsmäßige Websites müssen nach dem Digitale-Dienste-Gesetz Angaben zum Anbieter machen, etwa Name, Anschrift und eine schnelle Kontaktmöglichkeit, und das Impressum muss leicht auffindbar sein. Cookies und ähnliche Technologien, die nicht unbedingt erforderlich sind, brauchen vorab die Einwilligung des Nutzers. Prüfe auch, ob du einen Datenschutzbeauftragten benennen musst.

Österreich, Schweiz und andere Märkte

Wenn du Besucher in anderen Ländern bedienst, kann auch deren Recht für dich gelten. Das sind nur grobe Hinweise:

  • Österreich: ebenfalls DSGVO, ergänzt durch das Datenschutzgesetz und Impressumspflichten.
  • Schweiz: das revidierte Datenschutzgesetz mit eigenen Informationspflichten.
  • Frankreich und Spanien: DSGVO mit eigenen Behörden und Zusatzregeln.
  • Regeln ändern sich; prüfe die jeweils aktuelle Fassung in jedem Markt, in dem du verkaufst.

Cookies und Statistik

Technisch notwendige Cookies brauchen in der Regel keine Einwilligung, Statistik und Werbung dagegen schon. Wenn du sie nutzt, biete eine klare Auswahl, lade diese Skripte nicht, bevor der Besucher zustimmt, und beschreibe jedes Werkzeug in der Erklärung.

Mit Uttra entwerfen

Du kannst Uttra bitten, eine Datenschutzseite und einen Link im Footer anzulegen, und den Text anschließend im Chat bearbeiten. Ein Prompt:

„Füge eine Seite Datenschutzerklärung auf Deutsch hinzu, verlinkt im Footer und beim Kontaktformular. Nenne die Daten, die wir erheben: Name, E-Mail und Nachricht aus dem Formular sowie anonyme Statistik. Ergänze eine Kontaktadresse für Datenschutzanfragen und einen Hinweis, dass es ein Entwurf zur rechtlichen Prüfung ist. Lege außerdem eine Impressum-Seite mit Platzhaltern an.“

Lass sie von einer Fachperson prüfen und aktualisiere sie, sobald du ein neues Werkzeug einsetzt, das Besucherdaten berührt.

Häufige Fragen

Ja, fast überall. Ein Formular erfasst Namen und E-Mail-Adressen, du musst also erklären, was du damit tust und wie man dich erreicht.

Das ist riskant. Sie kann Werkzeuge und Abläufe beschreiben, die du gar nicht hast, und urheberrechtlich geschützt sein. Nutze sie nur als Checkliste und schreibe deine eigene.

Nein. Die Konformität hängt davon ab, wie du Daten erhebst und nutzt und wie deine Rechtstexte aussehen. Ein Baukasten kann beim Erstellen der Seiten helfen, die Verantwortung bleibt bei dir.

Probier es an deinem Projekt

Beschreibe in eigenen Worten, was du willst, und sieh zu, wie deine Website oder dein System entsteht — dann ändere es im Chat.

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